Rückblick auf das Schuljahr 2020-21

„Angst essen Seele auf.“ So lautet der Titel eines immer noch sehenswerten Films von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. Für mich hat dieser Satz schon sehr lange eine tiefe Bedeutung. Es geht um eine Weichenstellung: Orientiert man sich eher Richtung Angst oder in Richtung Hoffnung und Zuversicht. Die Entscheidung für die Angst nagt an unserem innersten Kern, unserer Seele; lässt sie nicht wachsen und kreative bzw. sinnvolle Lösungen entwickeln. Nicht, dass ich Angst für vernachlässigbar halte. Im Gegenteil: sie ist ein wichtiger Impuls- und Ratgeber. Aber sie muss ins Verhältnis gesetzt werden. Ich kann und muss mich entscheiden, welchem Ratgeber ich folge. Die entscheidende Frage ist: Suche ich auch in bedrängten und angstvollen Situationen aktiv nach sinnvollen Wegen und finde ich dafür Zeichen?

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